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Quad – wer Spaß haben will sollte auch an seiner Versicherung freude haben

Die Bezeichnung Quad leitet sich vom lateinischen Wort “quattuor” – zu Deutsch “vier” – ab, da es ein kleines, vierrädriges Geländefahrzeug ist. Beim Militär oder bei Bergrettungsdiensten ist auch die Abkürzung ATV (All Terrain Vehicle, zu Deutsch: Geländefahrzeug) gebräuchlich. Sie bieten Platz für eine bis drei Personen und sind meist mit dicken Ballon- oder Geländereifen bestückt.

Quads werden als Spaß- und Sportmobile sowie als Arbeitsfahrzeuge – beispielsweise in der Forstwirtschaft und der Bergrettung – genutzt. Die Passagiere sitzen meist auf einer Sitzbank, seltener sind Quads mit nebeneinander angeordneten Sitzen wie bei einem Auto ausgestattet. Quads werden offen gefahren, Sicherheitstechnik ist zumeist nicht mit an Bord. Aufgrund ihrer Bauweise kommt es immer wieder zu folgenschweren Unfällen mit Quads.

 

Gas gibt der Quadfahrer per Daumenhebel oder Drehgriff

Vom deutschen Gesetzgeber werden Quads über 50 ccm Hubraum wie Pkws behandelt, obwohl viele Details aus dem Motorradbereich übernommen wurden. Neben der von Motorrädern bekannten Sitzbank werden die Fahrzeuge klassischerweise auch mittels einer manuellen Fußschaltung bedient. Aus Sicherheitsgründen wird dagegen mit einem Daumenhebel Gas gegeben. Dieser wird auch bei Jet-Skis oder Motorschlitten verbaut.

Angeboten werden auch Quads mit Gasdrehgriffen wie beim Motorrad. Der Fahrer hat es hier jedoch schwerer, die Dosierung exakt zu bestimmen – gerade in Kurven, in denen oft mit vollem Körpereinsatz eingelenkt wird.

 

Bei der Fahrt mit dem Quad ist ein Helm Pflicht

Quads werden auch als reine Geländefahrzeuge nach Deutschland importiert. Dann müssen für die Straßenzulassung Nachrüstmaßnahmen vorgenommen werden. Mittlerweile bieten zahlreiche Hersteller aber auch straßentaugliche Modelle an, die in der gesamten EU problemlos zugelassen werden können. In Deutschland herrscht seit dem 1. Januar 2006 für Quad-Passagiere eine Helmpflicht. Ist das Quad als Pkw zugelassen, müssen auch ein Verbandskasten und das Warndreieck sowie eine Warnweste im Fahrzeug verstaut sein.

Die angebotene Bandbreite der Motorisierung von Quads ist hoch: Modelle mit Hubräumen zwischen 50 ccm und 1.000 ccm sind für den deutschen Markt erhältlich. Bei Sonderanfertigungen und durch Tuning kann die Leistung weiter steigen. Die herstellerseitig verbauten Motoren sind meist Viertakt-Einzylinder, der Antrieb erfolgt über eine Kette oder Kardanwelle. Wie Autos besitzen auch die meisten Quads einen Rückwärtsgang.

 

Zulassungsart hängt von Leistung, Geschwindigkeit und Nutzung ab

Wie der Gesetzgeber das jeweilige Quad bei der Straßenzulassung einstuft, hängt von der Leistung und Höchstgeschwindigkeit sowie der Nutzung des Quads ab. Die Grundlage für die Eingruppierung als Kraftrad schafft die Richtlinie 92/61/EWG. Sie umfasst kleinere Quads mit einer maximalen Geschwindigkeit von 45 km/h sowie nicht mehr als 50 ccm Hubraum beziehungsweise 15 kW bei einem Leergewicht von maximal 400 Kilogramm. Größere Quads müssen entweder als land- und forstwirtschaftliche Zugmaschine oder Auto zugelassen werden.

 

Quads bis 50 ccm benötigen nur ein Versicherungskennzeichen

Für kleine Quads oder ATVs unter 50 ccm und 45 km/h Höchstgeschwindigkeit wird für die Zulassung lediglich ein Versicherungskennzeichen benötigt, die Kfz-Steuern entfallen. Dafür wird die Führerscheinklasse AM benötigt. Diese Führerscheinklasse ist seit dem 19. Januar 2013 europaweit gültig und umfasst die bis zu diesem Zeitpunkt in Deutschland ausgestellten Führerscheinklassen S und M. Die Klasse kann bereits ab einem Alter von 16 Jahren erlangt werden. Auch mit einem Pkw-Führerschein dürfen diese Einsteiger-Quads gefahren werden.

Wird das Quad als land- und forstwirtschaftliche Zugmaschine eingestuft, darf das Fahrzeug – auf 45 km/h gedrosselt – ebenfalls bereits ab 16 Jahren gefahren werden – vorausgesetzt, der Fahrer ist im Besitz der Führerscheinklasse L (umgangssprachlich auch Traktorführerschein genannt). Bei der Pkw-Fahrerlaubnis ist die Klasse L automatisch integriert.

 

Große Quads dürfen nur mit Autoführerschein gefahren werden

Wer Quads über 50 ccm fahren möchte, benötigt den Pkw-Führerschein Klasse B. Neben einem Versicherungsnachweis wird auch die Kfz-Steuer fällig. Die beiden Nummernschilder werden wie beim Auto vorne und hinten befestigt.

 

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Der Vergleich der Quadversicherung ist in wenigen Minuten durchgeführt und Sie können die Angebote unverbindlich und in Ruhe miteinander vergleichen sowie den passenden Tarif bequem online abschließen. Der eVB-Sofortservice (eVB = elektronische Versicherungsbescheinigung) ermöglicht es Ihnen außerdem, Ihr Quad oft noch am Tag des Vertragsabschlusses bei der Zulassungsstelle anzumelden.